17. Juni 2010

Drei niedersächsische Schüler-Teams starten bei Robocup-WM

Wenn am 29.6.2010 in Singapur die diesjährige Roboter-WM startet, sind auch drei Schülerteams aus Niedersachsen mit dabei. Die Roboter-Experten aus Seelze und Osnabrück treten gegen die internationale Konkurrenz an. Ihre Teilnahme an der WM wird von der Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen unterstützt.

Wenn sich vom 19. bis 25.6.2010 die international Roboter-Elite zur Robocup-Weltmeisterschaft in Singapur trifft, sind auch drei Schülerteams aus Niedersachsen mit am Start. Zwei Teams aus Seelze bei Hannover und ein Team aus Osnabrück treten dann im internationalen Kräftemessen der weltweit besten Mannschaften und ihrer Roboter an. Die Teilnahme der jungen Roboterexperten wird von der Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen unterstützt.

Aus Osnabrück nimmt das Team „SFZ-Probierer“ vom Schüler-Forschungszentrum Osnabrück mit Lennard Ruschmeier, Malte Hillmann und Paul Tegeler an der WM in der Disziplin Robo-Rescue teil. Ziel des Wettkampfs ist es, das sich der selbstgebaute und selbstprogrammierte Roboter in einer nachgestellten Erdbebenlandschaft zurechtfindet. Dabei muss der eigene Roboter auch mit denen anderer Teams kooperieren, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.

Mit zwei Teams startet das Georg-Büchner-Gymnasium Seelze in der Nähe von Hannover. Die Schule ist mittlerweile eine feste Größe bei nationalen und internationalen Roboter-Wettbewerben. In Singapur sind diesmal die Teams „Fire Wave“ mit Eduard Iljasov und Tom Mergel sowie „JA“ mit Jan Florin Kühnel und Adrian Pietsch dabei. Auch sie starten im Wettbewerb Robo-Rescue, allerdings in einer anderen Altersklasse.

Das die drei niedersächsischen Teams Pokale mit nach Hause bringen, ist für Katja Cullmann, die das Osnabrücker Team betreut, gar nicht unwahrscheinlich. „Die deutschen Schüler haben insgesamt ein hohes Niveau,“ sagt die Leiterin des Schüler-Forschungszentrums.